Die Ursulinen in Österreich
1535 gründete die hl. Angela Merici in Brescia, Italien, die „Gesellschaft der heiligen Ursula“, später kurz Ursulinen genannt. Die Gemeinschaft verbreitete sich sehr rasch. 1660 wurden die Ursulinen von Kaiserin Eleonora nach Österreich gerufen. Sie kamen über Lüttich und Prag nach Wien. Heute gibt es in Österreich sechs Konvente, von denen zwei der Deutschen Förderation und drei – wie die Ursulinen in Salzburg – der Römischen Union angehören. Die Schulen der Ursulinen sind seit der Zeit Maria Theresias vom Staate anerkannt.
Insgesamt sind den Ursulinen der Römischen Union in Österreich etwa 2.200 Kinder und Jugendliche anvertraut – wenige Schwestern arbeiten dabei mit einem großen Lehrkörper von "Laien" zusammen und führen die jungen Menschen bis zur Matura. In der Gesamtheit der österreichischen Ordensgemeinschaften gelten die Ursulinen als fortschrittlich – eine Gemeinschaft, die versucht, die Zeichen der Zeit zu lesen und ihnen zu entsprechen.
Mehr zur Geschichte der Ursulinen: www.provinzialat.at