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Hinter der Stellwand

Bereits im November 2021 ging die 4A des Gymnasiums St. Ursula gemeinsam mit ihrer Lehrerin für Bildnerische Erziehung auf Ideensuche, um die relativ abstrakten Themen, wie Inklusion und Diversität, einem breiten Publikum näher zu bringen. Wie könnte man eine Identifizierung mit der Thematik erreichen?

Um den Betrachter sozusagen mit in das Bild zu holen, kam man auf die Idee, bemalte Stell- bzw. Fotowände anzufertigen, bei denen man sein Gesicht durchstecken kann. Auf diese Weise wollten die Schüler*innen auf die Probleme der heutigen Gesellschaft aufmerksam machen. In Gruppen von drei bis fünf Schüler*innen fanden sich die Kinder je nach Themeninteresse zusammen. Große Kartons wurden mit Acrylfarbe bemalt und auf ein Holzgestell montiert. Zum Schluss wurden die Öffnungen für das Gesicht geschnitten. So entstanden kritische Bilder zu den Themen: Nachhaltigkeit, geschlechtsspezifischen Rollenbilder, Medienkonsum und der Schere zwischen Arm und Reich. Ziel war es der Person, die durch das Guckloch schaut einen Spiegel vorzuhalten und sie auf diese Weise zum Nachdenken anzuregen. Nach Fertigstellung der Stellwände galt es einen übergreifenden Titel für das Projekt zu finden. Mittels Brainstorming kam man schlussendlich auf den treffenden Wortlaut: "Hinter der Stellwand". Die Schüler*innen wollten damit auf die Situation des Fotografierten, der hinter der Stellwand platziert ist, hinweisen. Das Durchsehen durch die Öffnung führt zwangsläufig zu einer Reflexion des eigenen Verhaltens.

Aus sieben verschiedenen Fotostellwänden (Unser übertriebenes Konsumverhalten, Verschmutzung der Weltmeere, Moderner Haumann, Plastik versus Glasflasche, Computerspielsucht, Die Mechanikerin, Ich unter Vielen) mit unterschiedlichsten Themen, wurden von den Schüler*innen in einer demokratischen Abstimmung drei Arbeiten ausgewählt. In der ersten wird die Verschmutzung der Weltmeere dargestellt, die sowohl Tier als auch Mensch bedroht. Dabei können Betrachter sowohl in die Rolle der strangulierten Robbe, als auch in die des Tauchers schlüpfen. Das zweite Werk behandelt die Computerspielsucht. Immer mehr Kinder und Jugendliche verbringen zu viel Zeit vor den Bildschirmen und vernachlässigen dadurch echte soziale Kontakte. Es ist kein angenehmes Gefühl sich auf diese Weise fotografieren zu lassen. In der letzten Arbeit wird der Kontrast zwischen Arm und Reich dargestellt. Auf der einen Seite der Wand blickt man als wohlhabende Frau mit Luxus und Prunk in die Welt, die andere Seite zeigt auf, wie Menschen im Elend leben müssen. Es ist schwer zu fassen, dass einige wenige fast alles Geld der Welt besitzen und andere so wenig haben, dass sie nicht wissen wie sie den nächsten Tag überstehen.

Es ist geplant, die Stellwände beim Sommerfest der Schule im Juli aufzustellen, um dieses Projekt der gesamten Schulgemeinschaft vorzustellen. Die Fotostellwände können von den Besuchern des Festes für private Fotos genutzt werden.

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