Synthese

Im November 2020 hätte das Ensemble unserer Schule die Gelegenheit gehabt, bei Festival Dialoge der Stiftung Mozarteum mein Werk „Synthese – ein imaginäres abstrakt-konkretes Musikertheater“, das ich vor fast 20 Jahren für die damaligen Schülerinnen komponiert hatte, aufzuführen. Das Konzert wäre sogar in Ö1 übertragen worden, aber es fiel, wie damals alles, einem Lockdown zum Opfer.

Im November 2021 hätten wir das Werk als Ersatz bei der „Langen Nacht der Komponistinnen und Komponisten“ im Solitär der Universität Mozarteum spielen können. Ein paar Tage vor unserem Auftritt wurde auch dieses Konzert infolge eines Lockdowns abgesagt.

Wir entschieden uns, das Stück, das wir intensiv geprobt hatten, wenn schon nicht live, dann doch zumindest in einer professionelle Ton-Video-Aufnahme zu dokumentieren. Ab November erfolgten die Tonaufnahmen, im April 2022 dann die Videoaufnahme. Nun ist alles fertig geschnitten und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend.

Die Konzentration, mit der die Schülerinnen und Schüler hier gearbeitet haben, ihre Ausdruckskraft, ihr Engagement, das ist wirklich etwas Besonderes. Besonders berührend ist, wie ein Schüler unserer zweiten Klasse nach 16 Minuten ein großes Cellosolo spielt - das darf man nicht verpassen.

Oliver Kraft

Wer sich fragt, worum es in diesem Stück geht, kann im folgendem Text nähere Informationen erhalten:

 

Gedanken zum Stück Synthese – ein imaginäres abstrakt-konkretes Musiktheater

In Synthese setze ich mich auf unterschiedlichste Weise mit der Hegelschen Philosophie der Dialektik auseinander, mit dem Gedanken, dass jede These zwangsläufig auch ihr Gegenteil (die Antithese) hervorbringt. Beide heben sich in einer höheren Einheit – der Synthese – gegenseitig auf, indem sie sich zwar selbst überwinden, jedoch auch bewahren und so schließlich auf eine höhere Ebene gelangen. Das Wahre ist das Ganze, es beinhaltet somit notwendigerweise Gegensätze. Erst die Gegensätze ermöglichen ein produktives Schaffen, eine Weiterentwicklung

Der Gedanke an die schöpferische Kraft des an sich Gegensätzlichen, das sich in einer höheren Ebene als Ganzes, als Werk, offenbart, inspirierte mich musikalisch und führte schließlich zur Komposition von Synthese. Es ist ein Stück, dass mit unterschiedlichstem Textmaterial sowohl auf abstrakter als auch auf konkreter Ebene folgenden Gedanken thematisiert: Den Glauben daran, dass sich Wahrheit immer nur durch das Betrachten gegensätzlicher Seiten einer Sache ergibt, dass Gegensätze sich nicht ausschließen, sondern vielmehr eine schöpferische synthetische Kraft besitzen. Für ein Musiktheaterwerk in dem eine Handlung entwickelt wird, schien mir diese Thematik ungeeignet, eine dramatische Wirkung vermag sie allerdings durchaus auszuüben. Aus diesem Grund entschied ich mich, das Stück als imaginäres Musiktheater zu bezeichnen – das Dramatische soll sich durch die Musik und den Text vor dem inneren Auge des Zuhörers selbst entfalten.

Die dem dialektischen Prinzip zugrunde liegende Idee der Entwicklung auf eine höhere Stufe sollte aber auch auf anderer Ebene vermittelt werden: Eine zunächst abstrakte Auseinandersetzung sollte nach und nach einer konkreteren weichen. Die erste Ebene der Abstraktion findet sich im Symbol der begrenzten Linie: Als Text wählte ich dafür das Alphabet – zum einen, weil wir es gewöhnlich linear von A bis Z verwenden, zum anderen aber auch, weil es einen Schritt in Richtung Konkretisierung bedeutet. Musikalisch ist dem Alphabet eine Passacaglia unterlegt – eine Variationsform, bei der ein Grundthema durchgehend wiederholt wird und in den anderen Stimmen in Variationen immer neu umspielt wird. Die Passacaglia in Synthese arbeitet jedoch mit zwei verschiedenen Variationsprinzipien: Zunächst werden mehrere Themen von unterschiedlicher Länge nach und nach übereinandergeschichtet. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein sich stets wandelndes musikalisches Ganzes. Auf einer zweiten Variationsebene wird dieses Themengeflecht von einer großen Kantilene für Violine und Cello umspielt. Da man bei einer begrenzten Linie von beiden Endpunkten zur Mitte gehen kann, ergibt sich, wenn man bei beiden Seiten gleichzeitig beginnt und bei der Mitte nicht halt macht, auf die Musik übertragen, die Notwendigkeit der Krebsform – d.h., ab der Mitte der Passacaglia wird sie rückwärts gespielt bzw. rückwärts gesprochen.

Dem nächsten Abschnitt liegt ein Text von Spinoza zugrunde, jedoch wird dieser Text zunächst in seine Bestandteile – die Worte – aufgelöst. Jeder Sprecher rezitiert eine gewisse Anzahl von Worten zu einer tänzerischen Musik im 12/8 Takt. Die Worte werden zunächst einzeln und voneinander losgelöst gesprochen, dennoch ergeben sich stets kleine „Binnen-Sinnebenen“, die zwar nichts mit Spinozas Aussage zu tun haben, aber dennoch gewisse Assoziationen auslösen. Der Tanz beruhigt sich, vom 12/8 Takt sind nur noch Erinnerungen da – und nun ist auch die Zeit reif für die erste konkrete Textpassage – die Textstelle Spinozas in ihrer Originalgestalt. Spinoza habe ich gewählt, weil sein Gedankengut auch als frühe Vorstufe von Hegels Dialektik gesehen werden kann und weil ich eine philosophische Auseinandersetzung über den freien Willen der Menschen verwenden wollte. Für Spinoza gibt es nur die „Substanz“ – dass, „was (1.) in sich ist und (2.) durch sich begriffen wird“ – Attribute, Arten der Darstellung dieser Substanz sind die Beseeltheit und die Ausdehnung, jedoch im weiteren Sinne gesehen ist alles Eines: Gott und die Natur in einem. Gott vermag in seelischen und körperlichen Attributen zu erscheinen – Spinoza nennt dies „Modi“. Menschen z.B. sind endliche Modi, da sie zeitlich und räumlich beschränkt sind. Eine Konsequenz dieses Denkens ist, dass Spinoza den freien Willen des Menschen als nicht existent bezeichnet – und eine Textstelle, in der genau dies thematisiert wird, habe ich ausgewählt.

Doch wollte ich im Sinne der Synthese auch eine andere philosophische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Willen verwenden – und da bot sich Kant an. Um den für das Stück wesentlichen Gedanken aus dem umfangreichen Werk von Kant herauszugreifen, reicht es, darauf hinzuweisen, dass Kant dem freien Willen eine zentrale Rolle in seiner „Kritik der praktischen Vernunft“ zugeordnet hat. Moralisches Handeln ist nur durch die Autonomie und Freiheit des Willens denkbar und so formuliert Kant auch die allgemeine Gesetzgebung, die unter dem Begriff „kategorischer Imperativ“ bekannt wurde: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß ein allgemeines Gesetz werde“. In der zitierten Textstelle beschreibt Kant den Menschen auf zweierlei Ebenen: Auf der ersten Ebene zählt der Mensch zu der Welt der Erscheinungen, denn sein Körper ist der Kausalität der Natur unterworfen, auf der zweiten zählt der Mensch jedoch auch zu der Welt der Geisteswesen, und in dieser Welt herrscht Freiheit, und somit ist Wille auch möglich.

Unterlegt ist dieser Textstelle ein „Hymnus“ der v.a. durch drei musikalische Merkmale gekennzeichnet ist: Erstens das Atmen als Sinnbild für die Freiheit, zweitens durch eine Akkordkette, die in extrem langsamem Tempo in beiden Klavieren vom höchsten bis ins tiefste Register führt und drittens durch ein expressives Cellosolo, das als emotionale Manifestation des freien Willens das Stück musikalisch beendet. Als textlichen Abschluss folgt ein Gedicht von Rainer Kunze, ein Gedicht, das für mich mit „Augenzwinkern“ das poetische Bild und somit auch die Freiheit der Vorstellungskraft thematisiert.

Oliver Kraft

Textstellen

Die Menschen täuschen sich, wenn sie sich für frei halten; und diese ihre Meinung besteht allein darin, daß sie sich ihrer Handlungen bewußt sind, ohne eine Kenntnis der Ursachen zu haben, von denen sie bestimmt werden. Die Idee ihrer Freiheit ist also die, daß sie keine Ursache ihrer Handlung kennen. Denn wenn sie sagen, die menschlichen Handlungen hingen vom Willen ab, so sind das Worte, mit denen sie keine Idee verbinden. Was nämlich Wille sei, und wie er den Körper bewegt, das wissen sie alle nicht.

Aus: Baruch de Spinoza: Ethik

Von (…) der menschlichen Seele, würde ich nicht sagen können, ihr Wille sei frei, und er sei doch zugleich der Naturnotwendigkeit unterworfen, d.i. nicht frei, ohne in einen offenbaren Widerspruch zu geraten; weil ich die Seele in beiden Sätzen in eben derselben Bedeutung, nämlich als Ding überhaupt (als Sache an sich selbst) genommen habe, und, ohne vorhergehende Kritik, auch nicht anders nehmen konnte. Wenn aber die Kritik nicht geirrt hat, da sie das Objekt in zweierlei Bedeutung nehmen lehrt, nämlich als Erscheinung, oder als Ding an sich selbst; wenn die Deduktion ihrer Verstandesbegriffe richtig ist, mithin auch der Grundsatz der Kausalität nur auf Dinge im ersten Sinne genommen, nämlich so fern sie Gegensätze der Erfahrung sind, geht, eben dieselbe aber nach der zweiten Bedeutung ihm nicht unterworfen sind: so wird eben derselbe Wille in der Erscheinung (den sichtbaren Handlungen) als dem Naturgesetze notwendig gemäß und so fern nicht frei, und doch anderseits, als einem Dinge an sich selbst angehörig, jenem nicht unterworfen, mithin als frei gedacht, ohne daß hierbei ein Widerspruch vorgeht. Ob ich nun gleich meine Seele von der letzteren Seite betrachtet, durch keine spekulative Vernunft (noch weniger durch empirische Beobachtung), mithin auch nicht die Freiheit als Eigenschaft eines Wesens, dem ich Wirkungen in der Sinneswelt zuschreibe, erkennen kann, darum weil ich solches seiner Existenz nach, und doch nicht in der Zeit, erkennen müßte (welches, weil ich meinem Begriffe keine Anschauung unterlegen kann, unmöglich ist) so kann ich mir doch die Freiheit denken.

Aus: Immanuel Kant: Vorrede zur „Kritik der reinen Vernunft“

 

GESPRÄCH MIT DER AMSEL

Ich klopfe an bei der amsel

Sie

zuckt zusammen

Du? fragt sie

 

Ich sage: es ist still

 

Die bäume

loben die lieder der raupen, sagt sie

 

Ich sage: …der raupen?

Raupen können nicht singen

 

Das macht nichts, sagt sie,

aber sie sind grün

 

Aus: Rainer Kunze: Gespräch mit der Amsel

 

Oliver Kraft: "Synthese – ein imaginäres abstrakt-konkretes Musiktheater“ für vier Sprecher:innen und Ensemble

vertone Texte: Alphabet, Spinoza, Kant, Kunze

Sprecher:innen: Laetitia Sulzberger, Viktoria Kwisda, Frederik von Maldeghem, Lola Flieher
Ensemble:
Klavier: Carola Prähauser & Josephine Ahorner
Violine: Constanze Fritz & Simon Stockhammer
Violoncello: Emilian Schmid
Flöte: Luisa Doblhofer
Oboe: Klara Reiter
Percussion: Ronja Menghin
Leitung: Oliver Kraft

Ton: Oliver Kraft
Kamera: Natalie Cortiel
Schnitt: Oliver Kraft

St. Ursula Salzburg, 2022

 

ORF-Beitrag in "Salzburg heute": Zeitgenössisches Musiktheater in St. Ursula

 

 

ART-Ensemble spielt Beatles!

... ein virtuelles Konzert der Extraklasse

Die großartigen Musiker*innen des ART-Ensemble spielen Penny Lane und A Day In The Life. Dank der professionellen Studioaufnahme und Ania Böhakers Videokunst wurde aus einzelnen Aufnahmen ein virtuelles Konzerterlebnis!

Im März 2022 wird das ART Ensemble ein großes Beatles Konzert im Festsaal aufführen. Dieses Jahr haben wir als Vorbereitung dafür zwei Lieder unseres Programms in einem improvisierten Studio in der Schule aufgenommen. 25 Spuren, die nach und nach übereinander gelegt wurden, sind es geworden – die Interpretation und der Sound kann sich hören lassen.

Ania Böhaker hat unmittelbar nach ihrer Matura zum krönenden Abschluss des Projekts die Musikerinnen und Musiker nacheinander gefilmt und daraus ein großartiges Video zur Tonspur kreiert.

Gleich vormerken:  3.3., 4.3. und 5.3. 2022 spielen wir im Festsaal ein abendfüllendes Programm mit Beatles Songs.

Arrangement, Einstudierung, Aufnahme und Mix: Oliver Kraft
Videoaufnahme und -schnitt: Ania Böhaker Ensemble ART-ORG St. Ursula Salzburg

Gesang: Frederik von Maldeghem, Viktoria Kwisda, Elena Neundlinger
Klavier: Josephine Ahorner
Bass: Constanze Weinberger
Gitarre: Valerie Steinschaden
Schlagzeug: Sophie Laimer
Flöte: Oliver Kraft
Oboe: Klara Reiter
Klarinette: Lisa Traunwieser
Saxophon: Anne-Leonie Mayr
Violine: Elena Strassl

 

Unser Adventkonzert 2022

Unser Adventkonzert 2020...

... in außergewöhnlichen Zeiten

 
Programm - hier Klicken und ansehen!

Programm:

Go Tell It on the Mountain
Spiritual (Satz: York Sommer) 
Vokalgruppe 8ART: Teresa Einberger, Isabela Faistauer, Karla Reyer, Anna Rothenpieler, Elena Stadler, Marlene Wundsam
Klavier & Leitung: Gunther Schmid

Ernest Bloch Suite modale für Flöte und Klavier - Moderato 
Luisa Doblhofer: Flöte
Oliver Kraft: Klavier

Is finsta draußt
Volkslied
Vokalgruppe 7ART: Viktoria Kwisda, Carola Prähauser, Anna Haunstetter, Sofia Faistauer
Leitung: Marcia Sacha

Carol of the Bells 
Mykola Leontovich, Arr. P.J.Wilhousky
Vokalgruppe 5ART und 6ART: Valentina Hinteregger, Elena Neundlinger, Lola Flieher, Viktoria Veitl
Vokalgruppe 7ART: Viktoria Kwisda, Carola Prähauser, Anna Haunstetter, Sofia Faistauer
Leitung: Marcia Sacha

Nebelschwaden für Klavier zu 4 Händen und Flöte
Oliver Kraft
Nives Schäffer: Klavier 1, Oliver Kraft: Flöte und Klavier 2

Ya viene la vieja
Spanisches Volkslied
Vokalgruppe 5ART und 6ART: Valentina Hinteregger, Elena Neundlinger, Lola Flieher, Viktoria Veitl, David Eberdorfer
Gitarre: Peter Baxrainer, Leitung: Marcia Sacha

Suite modale für Flöte und Klavier – L’istesso tempo
Ernest Bloch 
Flöte: Luisa Doblhofer, Klavier: Oliver Kraft

Was sagt denn der Wind
Justinus Mulle (Jodler: Hans Bachl)
Vokalgruppe 8ART: Teresa Einberger, Isabela Faistauer, Karla Reyer, Anna Rothenpieler, Elena Stadler, Marlene Wundsam
Leitung: Gunther Schmid

... und weihnachtliche Grüße der Gitarrenensembles:

 

 

Faust II

Das Vokalensemble der 6. & 7. ART meistert trotz strengster Sicherheitsmaßnahmen die Kooperation mit dem Mozarteum erfolgreich und brachte Fanny Hensels FAUST II zur Aufführung. Das geglückte Ergebnis war eine bereichernde und beglückende Erfahrung - besonders in Zeiten wie diesen! Wir sind sehr froh, dass das Konzert in dieser Weise stattfinden konnte!

Eine fast 30m tiefe Bühne und abgemessene 2m Abstand in jede Richtung bereiteten bei dem Konzert am 4.Oktober besondere Herausforderungen für alle Beteiligten - wie die Bilder der Probenarbeit demonstrieren.

Alle Fotos zum Projekt - hier Klicken und ansehen!
 

Genesis

ORF Salzburg heute: Ursulinen beleben Genesis neu

 

SN ONLINE: Die Ursulinen werden zum Rock-Orchester

 

 

A TRIBUTE BY THE ART ENSEMBLE ST. URSULA

Monatelang bereiteten wir uns auf die Konzerte auf unserer Bühne und den Auftritt im Rockhouse vor.

Nach dem indivduellen Studium der Lieder verbrachten wir im Jänner ein Wochenende in der Schule, um mit dem musikalischen Leiter Oliver Kraft und der Regisseurin Christa Hassfurter intensiv zu proben.

Von 17. bis 20. Februar waren wir gemeinsam mit den Schülerinnen, die die Visuals kreierten, im Stift Admont und erarbeiteten intensiv das Gesamtkunstwerk aus Musik, Text und Visuals.

Auszüge aus dem Programm haben wir am Freitag den 6. März im Rahmen der "Rock and Blues Power" im Rockhouse Salzburg gespielt!

Wir danken dem Publikum unserer Konzerte und bei der Rock and Blues Power im Rockhouse!

 

Videos auf YouTube

Da unsere Konzerte von Schülerinnen und Schülern der HTL Salzburg unter der Leitung von Martin Bauer und Simon Zehentner professionell aufgezeichnet wurden und Ania Böhaker einen professionellen YouTube Kanal kreiert hat, könnt ihr das Konzert hier hören und sehen.

Alle Fotos zum Projekt - hier Klicken und ansehen!
 

Adventkonzert

DIE ENGEL SINGEN...

...und alles wurde pünktlich fertig! Bei unserem Adventkonzert konnte das Publikum die Engel bei der Arbeit belauschen und sich von dem englischen Gesang der Chöre und dem sphärischen Klang der Vokalensembles in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen.

 

Der kleine Prinz

November 2019

„Man sieht nur mit den Herzen gut ...“ Antoine de Saint Exupéry.

Die romantische Oper von Nikolaus Schapfl „Der kleine Prinz“ verzauberte die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Szene Salzburg. Wir - das Vokalensemble der 8. ART-ORG Klasse - sind glücklich, Teil dieses Projektes gewesen zu sein!

 

Tales from an Island

Oktober 2019

Mehrere Monate arbeiteten wir – die Schülerinnen aus den Vokalensembles der 6. & 8. ART Klassen – an dem Projekt "Tales from an Island".

Am 18. Oktober war es soweit: Das große Konzert fand in der ARGEkultur statt, in dem wir die Ehre hatten, die unglaublich talentierte und wahnsinnig tolle Band Blankmanuskript zu begleiten!

 

High School Musical

 

September 2019

Das Musical war ein voller Erfolg!! Standing Ovations bei jeder Aufführung! Die Musik und der Tanz verführte, berührte und riss das Publikum mit !!! Es stellte sich die Frage: Ist es denn wirklich ein Theaterstück oder ist es doch vielmehr die reale Lebenswelt einer jungen Generation?

Die Proben liefen ein ganzes Jahr - die etwa 170 Jugendlichen, die als Solisten*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen zu sehen waren, waren mit vollem Einsatz dabei. 

Am 27.11.2019 wurde in Wien als Würdigung für das Engagement im Rahmen dieser Musicalproduktion Katharina Gutschi (Gymnasium und ART-ORG St. Ursula), Gerald Gutschi (BAfEP) und Moritz Guttmann (Borromäum) der St. Georgs-Bildungspreis verliehen.

Besonders wurde die Kooperation dreier katholischer Privatschulen hervorgehoben und der unermüdliche Einsatz, Schülerinnen und Schülern Erfahrungen in Kunst und Kultur zu ermöglichen.

Tiffany Sima/8. ART-ORG St. Ursula Salzburg/Darstellerin der Sharpay Evans
sagte über die Probenarbeiten und ihre Erwartungen vor der Premiere:

"Nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende treffen wir uns in den Schulen, um für das Musical zu proben. Dabei zu sein verlangt sehr viel Disziplin und Engagement, aber wir alle hängen mit Leidenschaft und Herzblut am Musical, sodass wir unsere Freizeit gerne dafür hergeben. Das Team unterstützt uns sehr und gestaltet mit vollem Elan diese sensationelle Produktion. (...) Es knistert und kribbelt - wir alle wollen raus auf die Bühne und dem Publikum eine unvergessliche Show liefern!" 

 

 

A Tribute to Tori Amos

Februar und März 2019:

St. Ursula rockt auf der hauseigenen Bühne und im Rockhouse

Die Texte der weltberühmten „Singer-Songwriterin“ handeln von Gender Politics, vom Leben und vom Überleben. Sie sind zeitlos aktuell, sie gehen unter die Haut, sie wühlen auf – genauso wie Toris einmalige Musik.

Unsere Probentage waren von Freude an der musikalischen und künstlerischen Arbeit, Spaß und einer neuen
Dimension des Gemeinschaftsgefühls geprägt. Je näher das Konzert rückte, desto euphorischer wurden wir...

Vier Sängerinnen mit Band (Klavier, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Flöten, Klarinette, Violine) gaben in den drei Aufführungen alles – unter der musikalischen Leitung und mit Arrangements des Musiklehrers Oliver Kraft und der Regie von Christa Hassfurther.

Visuals, die Schülerinnen und Schüler in den Kreativwochen mit Natalie Cortiel erarbeitet haben, machten die Songs Twinkle und Precious Things noch intensiver erfahrbar.

Die Konzerte wurden von einer Ausstellung mit daraus entwickelten Zeichnungen begleitet. Eine überwältigende Ton- und Lichttechnik komplettierten die Show zu einem einmaligen Musikerlebnis.

Da das Rockhouse auf die jungen Künstlerinnen aufmerksam wurde, wurde St. Ursula eingeladen, Teile dieses Programms am 15.3. um 20:00 Uhr bei der Rock & Blues Power 2019, bei der das „who ist who“ der salzburger Rockszene auftritt, zu präsentieren.

Tori Amos in St. Ursula, das heißt große Emotionen – damals wie heute!

 

Videos:

Da unsere Konzerte von Schülerinnen und Schülern der HTL Salzburg unter der Leitung von Martin Bauer und Simon Zehentner professionell aufgezeichnet wurden und Ania Böhaker einen professionellen YouTube Kanal kreiert hat, könnt ihr das Konzert hier hören und sehen:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Dolche im Mund

Musik des 21. Jahrhunderts - Bühne St. Ursula, 20. März 2018

Der Chor und das Ensemble von St. Ursula gestalteten am 20. März 2018 ein beindruckendes Konzert unter der Leitung von Marcia Sacha und Oliver Kraft, bei welchem ausschließlich neueste Musik am Programm stand. Das Bläserquartett, der Chor, die Sprecherinnen, die Visuals und das Ensemble – sie alle vermochten das Publikum zu begeisterten.

Der unmögliche Traum

Probentage im Stift Admont von 20. bis 23. Februar

Chansonabend Bühne St. Ursula am 2. und 3. März 2017

Musical Blues Brothers

A tribute to Pink Floyd

Konzert und Video - Bühne St.Ursula Februar 2016

Das Ensemble St. Ursula brachte mit großem Engagement und musikalischer Höchstleistung die großen Klassiker der Alben „Dark Side of the Moon“ und „Wish You Were Here“ als multimediales Spektakel auf unsere Schulbühne.

 

 

 

 

 

„Dark Side of the Moon“ war ein Meilenstein in der Rockmusik – Synthesizer, erste Sequenzer, etliche
Soundcollagen und Loops stellten eine bislang nie da gewesene Klangvielfalt und Klangkomplexität
dar. Mit dem nächsten Album „Wish You Were Here“ erweiterte die Band ihre Songs zur epischen
Länge.
Auch wenn die einzelnen Musikstücke ihre zeitgebundene Entstehungsgeschichte in sich tragen, stehen
sie auch heute für sich als Werke eigenständiger Qualität, interpretiert von jungen Menschen, die ihre
ganz persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen – auch in deren Visualisierung – hineingelegt haben.
Die Arrangements schrieb ich extra für diese Konzerte, sie versuchen einerseits die Klanglichkeit der 70er
Jahre zu vermitteln, andererseits wollte ich durch die vielen Instrumente, die mir zur Verfügung standen,
eine sich Abseits der Elektronik bietende Klangvielfalt erschließen. So schrieb ich etliche Synthesizer
Solos für Trompete, Flöte oder Bassflöte um. Zu den meisten Gesangspartien schrieb ich eine zweite und
dritte und manchmal sogar eine vierte Stimme hinzu. Tontechnische Raffinessen, die nur im Studio realisierbar
sind, wie etwa das Tape Echo in „Any Colour you Like“ oder „Us and Them“ komponierte ich aus,
in „Shine On You Crazy Diamond II“ komponierte ich ein kleines Fugato ein, das die Gehetztheit dieser
Stelle unterstreicht. Schließlich versuchte ich auch musikalischen Freiraum für Improvisationen zu
schaffen.
Dennoch, Ziel war es nicht, Pink Floyds Meisterwerke zu verändern, sondern eine Fassung zu schreiben,
die es uns ermöglicht, die Musik ausschließlich live, ohne jegliche Playback-Zuspielung, die Pink Floyd
selbst bei Ihren Konzerten immer einsetzten, auf die Bühne zu bringen.
Oliver Kraft


Die Schülerinnen der 7ART WPF Gruppe BE haben sich ein Semester lang intensiv mit Musik und Lyrics
auseinandergesetzt und die eigenen Emotionen und Gedanken in Videobilder beziehungsweise Zeichnung
umgesetzt.
Ghazal Honarmand und Theresa Gmachl erzählen zu dem Syd Barrett gewidmeten Song „Wish You Were
Here“ in poetischen Bildern von der durch Sucht und Wahn verlorenen Seele eines geliebten Menschen.
Clara Holzer und Verena Mayr spiegeln zu „Us and Them“ in kontrastreichen Bildern Frieden, Muße, Harmonie,
Fülle, Wohlstand und Freiheit mit Krieg, Angst, Disharmonie, Mangel, Armut und dem Verlust der
Freiheit. Die verstörenden und verträumten Bilder von Magdalena Heller beschwören zu „Brain Damage“
das Abdriften in andere Bewusstseinszustände herauf und zeigen den Versuch durch Kunst in eine Phantasiewelt
zu entfliehen.Laura Roithmayrs animierte Zeichnung verdichtet ihre Gedanken und Emotionen
zu „Eclipse“ in einer Ästhetik zwischen Bilderbuch und Psychose.

Natalie Cortiel


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